- Naturheilkunde - |
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Naturheilkunde ist integraler Bestandteil der Naturkunde, der Biologie. Naturheilkunde ist die Lehre von der heilenden und heil-haltenden Kraft in jedem Lebewesen, so auch in unserem Körper. Jedes Lebewesen muss heranreifen, soll gesund bleiben, um gesundes Erbgut an die nachfolgende Generation weitergeben zu können. Ein Grundmotiv der Evolution - durchwirkt und getragen vom Prinzip Auslese. Naturheilkunde darf keinesfalls als Sammelbegriff für diverse Naturheilverfahren verstanden werden - als Sammeltopf für sogenannte unkonventionelle alternative Praktiken! Wenn Naturheilkunde als naturwissenschaftliches Lehrfach anerkannt werden soll, müssen wir Auskunft geben, was sich hinter der so oft beschworenen Selbstheilungskraft oder Selbstordnungskraft der Natur verbirgt. Immer wieder heißt es, mit naturgemäßen Heilverfahren, mit biologisch-therapeutischen Techniken könnten wir die Heilkraft der Natur anregen und unterstützen. Dann müssen wir aber eine Erklärung dafür geben, wie sich diese Natur in uns aus eigener Kraft heil hält und wie sich diese Natur immer wieder aus eigener Kraft in eine gesunde heile Ordnung zurückholt - auch ohne Zutun des Arztes. Die drängende Frage ist: Wie macht die Natur das denn? Mit der Feststellung physiologischer und therapeutischer Phänomene (Übung, Anpassung, Selbstordnung, Autoregulation), auch mit der statistischen Objektivierung von Behandlungserfolgen ist es nicht getan. Denn die Feststellung und Beschreibung dieser Phänomene ist noch keine wissenschaftliche Erklärung. Wir müssen die Natur, die Physis gezielter befragen. Und Antwort gibt uns nicht die Animalische Physiologie (Kreislaufregulation, Thermoregulation, Neuroendokrines System, Immunsystem usw.), sondern die Chemische Physiologie, die Zellphysiologie, die Molekularbiologie. Eine detaillierte Darstellung und alle
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